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Gefahren durch Raser und zu hohe Geschwindigkeiten im Strassenverkehr

Gerast wird erfahrungsgemäß immer und gerne – teilweise verständlich denn Millionen Pendler/innen wollen insbesondere von Montag bis Freitag pünktlich auf der Arbeitsstelle ankommen. Manche Zeitgenossen neigen dazu, Zeitverlust dadurch zu kompensieren indem sie rasen. Durch fahren mit zu hohen Geschwindigkeiten steigern diese Autofahrer/innen direkt für sich und indirekt für alle anderen Verkehrsteilnehmer/innen extrem das Risiko für einen Verkehrsunfall.

Unfall im Baustellen Bereich provoziert durch rasende Autofahrer. Meine BeifahrerIn hat freundlicherweise das Foto geschossen - Foto: Mitfahrangebot.at/news

BMW überholt mit 130-140 km/h von rechts

Ironischer weise begann auch heute der 24.10. für mich und meine Frau mit einer Raser Konfrontation oder softer ausgedrückt “Kontakt”. Auf der S31 der Burgenland Schnellstraße aus Eisenstadt kommend wurden wir mit ca. 100 km/h auf der einspurigen Schnellstraßen Abfahrt bzw. der beginnenden Autobahnauffahrt von einem rabiaten BMW Fahrer/in mit Neusiedl ND Kennzeichen von rechts auf dem Standstreifen geradezu halsbrecherisch überholt.
Man kann kaum auf ein schnell heranrasendes KFZ reagieren und ich meine das ist auch gut so! Durch die sehr hohe Geschwindigkeit des Raser Fahrzeugs war dies für ca. 1-2 Sekunden im Rückspiegel  zu sehen. Aus Erfahrung weiß ich (oder glaube zu wissen), dass wenn das heranrasende Fahrzeug keine Lichthupe (Abblendlicht) einsetzt, meistens ein halsbrecherisches Rechtsüberholen anvisiert wird.
Das Problem ist, dass unerfahrene Lenker/innen das nicht wissen und wenn man aus Schreck das Lenkrad nach Rechts verzieht um den schnell heran fahrenden Fahrzeug Platz zu machen auf einem einspurigen Streckenabschnitt, ein Zusammenprall bei diesem rasanten Tempo fast unausweichlich ist. Jeder kann sich ausmalen wie Schrott beide Kraftfahrzeuge sind nach einem heftigen Aufprall bei 140 Kilometer pro Stunde und mehr…
24.10. Unfall auf Autobahn Richtung Wien bei Höhe Hornstein
Keine 6 Kilometer später von dem Punkt als BMW und rasant überholt hatte ereignete sich heute übrigens ein Unfall in einem Baustellenbereich. Sogar vermutete ich, dass dieser hektische Fahrer/in der uns zuvor überholt hatte daran beteiligt war.

Am Unfall waren 3 Fahrzeuge beteiligt und die Aufräumarbeiten waren schon fast beendet. Trotzdem ein Rückstau von fast 4 Kilometern im Pendelverkehr - Foto: Mitfahrangebot.at/news

30 Minuten Zeitverlust im Berufsverkehr durch Stau

Im Rundfunk Verkehrsticker hieß es dazu: Unfall im Baustellenbereich auf Höhe Hornstein, aktuell 30 Minuten Zeitverlust. Mittlerweile schon routiniert formte sich die Rettungsgasse so dass die Unfallbeseitigung & die Straßenreinigung den Kollisionsort zeitnah erreichen konnten.

Es war wohl wie so oft ein Mix aus überhöhter Geschwindigkeit sowie Unachtsamkeit (Müdigkeit?) welche zu der Unfallsituation geführt haben – obwohl – 100 KM/H Geschwindigkeitsvorgabe für einen Baustellenbereich schon ziemlich tolerant sind, meist ist man als Autofahrer/in 70er oder 80er KM/H Zonen gewöhnt bei Autobahn Baustellen.

Fazit:
Rasen, Drängeln
und riskante Fahrweisen lohnen sich vor allem nicht im dicht frequentierten Berufsverkehr!

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